Um das zu erreichen, kooperien der Turnverein (TV) Bretten, der Turnverein (TVE) Weiher, der Turnverein (TV) Oberhausen, der TTC Kronau sowie der TTC Odenheim bereits seit vier Jahren.
|
TTC 95 Odenheim e.V. |
|
TV 1846 Bretten |
|
TV 1900 e.V. Oberhausen |
|
TTC Kronau 1956 e.V. |
|
TV Eintracht Weiher 1903 e.V. |
Gemeinsam beschäftigen die fünf Vereine seit Jahresanfang 2009 mit Christian Kaufhold einen neuen hauptberuflichen Trainer und treten als Arbeitgeber auf. Die Vereine haben zum Ziel, einige Spieler in die Spitze zu bringen und langfristig ihr Potenzial zu erhöhen. Dazu wollen sie mit Hilfe von Christian Kaufhold einen aktiven Bereich bei der Jugend als Unterbau schaffen, der das Niveau der Vereine anhebt. Das Projekt bietet einige Vorteile, denn durch die Kooperation und die Kostenteilung wird der professionelle Trainer für jeden Verein bezahlbar.
Bei jedem Verein übernimmt Christian Kaufhold an einem Wochentag das Training, so dass er von Montag bis Freitag mit den einzelnen Spielern arbeitet. Dann versucht er gezielt, die Fähigkeiten der Spieler des jeweiligen Vereins an der Platte zu verbessern. Wenn sich das Konzept bewährt, werden zu den Trainingstagen auch Spieler der jeweils anderen vier Vereine kommen. Damit verbessert sich das Trainingsangebot und die Trainingszeiten steigern sich für jeden Club. Derzeit nehmen am Projekt 134 Spieler in 14 Gruppen teil. Neben den Schüler- und Jugendgruppen profitieren auch die Herrenmannschaften vom neuen Trainer.
Tischtennis-Abteilungsleiter Joachim Neumann vom TV Bretten, Abteilungsleiter Achim Jacob vom TVE Weiher, sportlicher Leiter Thorsten Scheuring vom TTC Odenheim sowie die Jugendtrainer Theo Maier vom TV Oberhausen und Otmar Jäger vom TTC Kronau sind von den Vorteilen der Zusammenarbeit überzeugt: „Wir haben bereits badische Ranglistenspieler und baden-württembergische Meister hervorgebracht“. Jeder Verein habe ein paar gute Spieler, die durch die Kopperation die Möglichkeit haben, in Gruppen mit hohem Niveau gegeneinander zu spielen. Dadurch können sie von einander lernen und beim Training steigt die Motivation und der sportliche Reiz, sich mit Spielern der anderen Vereine zu messen.
Alle zwei bis drei Monate treffen sich die Vereinsvertreter, um erreichte Ziele und künftige Wünsche mit einander zu besprechen. Den Konkurrenzkampf bezeichnen die Verantwortlichen als „gesund“, Reibereien unter den Spielern der verschiedenen Vereine gebe es nicht. „Die Spieler sehen das überwiegend positiv. Man lernt sich im Training schätzen, ist sonntags Gegner an der Platte und trainiert am Montag wieder ganz normal zusammen. Außerdem habe ich ja Erzieher gelernt und kann deshalb auch gut mit Kindern umgehen und verhindere Neid oder ungesunden Konkurrenzkampf“, sagt Christian Kaufhold.
In den Ferien bietet er Trainingslehrgänge und Camps in verschiedenen Orten an, bei denen auch andere Vereine antreten. Dieses Angebot habe sich erst mit Christian Kaufhold entwickelt, wie Joachim Neumann berichtet. Davor habe es weniger Möglichkeiten zur vereinsübergreifenden Arbeit gegeben. Mittlerweile ist sogar denkbar, neben einigen bereits laufenden Schulprojekten die Attraktivität des Tischtennissports auch bei einer Art Miniturnier zwischen Schulen und Vereinen zu steigern.
TIK-Baden Tischtennis Förderprojekt
Tel.: 0175 / 78 48 360 • kaufhold@tik-baden.de